Mustertexte für die Patienteneinwilligung
KI-gestützte Spracherkennung kann Ärztinnen und Ärzte bei der medizinischen Dokumentation entlasten: Gespräche werden nicht mehr mühsam nachträglich zusammengefasst, sondern wesentliche Inhalte können strukturiert erfasst und in der Patientenakte dokumentiert werden.
Damit der Einsatz solcher Systeme transparent und nachvollziehbar bleibt, sollten Patientinnen und Patienten bereits im Rahmen der Patientenaufnahme oder DSGVO-Einwilligung klar darüber informiert werden.
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Zwei Mustertexte für die Patienteneinwilligung
Die folgenden Formulierungen können als Ausgangspunkt dienen und sollten vor Einsatz in der eigenen Praxis rechtlich geprüft und an den konkreten Ablauf angepasst werden.
Version 1:
☐ Ich willige ein, dass Inhalte des Aufklärungs- oder Beratungsgesprächs zum Zweck der medizinischen Dokumentation durch ein KI-gestütztes Spracherkennungssystem erfasst, transkribiert und in meiner Patientenakte dokumentiert werden.
Version 2:
☐ Ich willige ein, dass wesentliche Inhalte des ärztlichen Gesprächs KI-gestützt erfasst, transkribiert und zur Unterstützung der gesetzlichen medizinischen Dokumentation in meiner Patientenakte gespeichert werden. Ich wurde darüber informiert, dass diese Verarbeitung ausschließlich zur Dokumentation des Behandlungsgesprächs erfolgt.
Warum braucht es eine Einwilligung?
Wenn ein KI-basiertes Spracherkennungssystem im Gespräch zwischen Arzt und Patient eingesetzt wird, können sensible Gesundheitsinformationen verarbeitet werden. Deshalb ist es wichtig, Patientinnen und Patienten vorab verständlich zu informieren und ihre Zustimmung sauber zu dokumentieren.
Besonders praktisch ist die Einbindung direkt in bestehende Prozesse:
✅ Patientenaufnahme
✅ DSGVO-Einwilligung
✅ digitale Anamnesebögen
✅ iPad-basierte Aufklärungs- und Dokumentationsprozesse
So wird moderne Dokumentation nicht zum zusätzlichen Aufwand, sondern Teil eines klaren und professionellen Praxisablaufs.
